MV sonnenreichstes Bundesland 2014

Von , 10. Februar 2015 15:05

Mit 1750 Sonnenstunden war Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2014 das sonnenreichste Bundesland in Deutschland und ebenfalls das niederschlagsärmste. Diese Daten gehen aus einem Bericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. So lag ebenfalls der sonnenreichste Ort – Arkona auf Rügen – in Mecklenburg Vorpommern. In Arkona auf Rügen schien die Sonne 2014 rund 2030 Stunden. Der Grund für den Reichtum an schönem Wetter hängt mit der Küstenlage zusammen.

Die Ostsee lockt prominente Angler

Von , 23. Dezember 2014 13:35

Rostock. Der Rostocker Rapper Marteria entspannt beim Angeln an der Ostsee. Dorsche Karpfen oder Hechte – die Mecklenburgische Ostseeküste lockt auch Prominente Angler an. Neben Marteria (bürgerlich Marten Laciny) zog es ebenfalls den schwedischen Fußball-Nationalspieler Zlatan Ibrahimovic an die Küste der Insel Rügen. Der 33-jährige Ibrahimovic angelte vor der Küste der Insel Rügen einen strammen Hecht aus der Ostsee. Dies postete der Fußballprofi auf seiner Facebook-Seite. Die Ostseeküste vor Rügen ist bekannt für seinen Hecht-Reichtum. Abhängig von der Temperatur und der Wassertiefe stehen die Hechte hier zwischen vier bis zehn Metern Tiefe.

200 Luftballons gegen Kindesmisshandlung

Von , 3. November 2014 12:52

Schendel_Ostseenachrichten-Kindesmisshandlung-Dranske-Rügen-LuftballonsDranske. Am Samstag haben die Einwohner von Dranske auf der Insel Rügen der misshandelten Isabel gedacht. Das erst drei Monate alte Baby wurde vor fast zwei Wochen mit massiven Gesichtsschwellungen und akuter Atemnot in die Uniklinik in Greifswald eingeliefert. Die offenbar von ihrem Vater misshandelte Isabel ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Mehr als 200 Luftballons ließen die Einwohner von Dranske von der Seebrücke in den Himmel steigen. Über Facebook wurde zu dieser Aktion aufgerufen. Kurzfristige Unterstützung gab es ebenfalls vom Bürgermeister und vom Gemeinderat. Die Aktion wurde durch eine Rede des Sassnitzer Pastors Peter Nieber begleitet, der darauf aufmerksam machte, wie wichtig es ist nicht wegzugucken.

Ob Isabel Schäden davontragen wird, ist noch nicht bekannt. Der Vater und gleichzeitige Verdächtige sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Jedoch bestreitet er die Tat und beschuldigt die Mutter der kleinen Isabel.

Rügenbrücken-Marathon 2014: So viele Teilnehmer wie noch nie

Von , 20. Oktober 2014 11:26

Rügenbrücken-MarathonAm 18.Oktober 2014 fand in der Hansestadt Stralsund der 7. Rügenbrücken-Marathon statt. Der Marathon glänzte mit einem neuen Teilnehmerrekord.

Ganze 2.938 Sportlerinnen und Sportler nahmen erfolgreich am 7. Rügenbrücken-Marathon in Stralsund teil. Das ist ein neuer Teilnehmerrekord! Neben dem Marathon wurden ein Halbmarathon, der 12 Kilometer und 6 Kilometerlauf bezwungen. Weitere Sportbegeisterte absolvierten die Zwölf-Kilometer- und Sechs-Kilometer-Walking-Strecke sowie den Kinderlauf.

Damit organisatorisch nichts schief ging, waren fast 300 Helfer und Sponsoren mit großem Einsatz am Werk. Die Läufer kamen aus weiten Teilen Deutschlands und sogar aus dem Ausland – Österreich, Dänemark und Polen.

Der Gewinner des Marathons ist Henrik Dankert mit einer Zeit von 3:07:02 Stunden. Den Halbmarathon bezwang Sebastian Nitsche als Erster mit einer Zeit von 1:13:16 Stunden. Das Ziel der Zwölf-Kilometer-Strecke schaffte André Scharlock mit einer Zeit von 44:26 Minuten als Erster. Den ersten Platz der Sechs-Kilometer-Strecke gewann Sascha Tscherpel mit 21:39 Minuten.

Teilnehmeranzahl:

  • 12 Kilometer: 734 Starter
  • 6 Kilometer: 622 Starter
  • Halbmarathon: 465 Starter
  • Marathon: 102

Foto: Stefan Munder @Flickr.com

Seehundsterben an Schleswig-Holsteins Küste

Von , 15. Oktober 2014 13:16

Das Sterben vieler Seehunde an den Küsten von Schleswig Holstein wurde bereits Anfang Oktober festgestellt. Mittlerweile sind laut Angaben des Nationalparkamtes Husum um die 180 Seehunde verendet. Der Grund ist noch nicht bekannt. Mediziner der Tierärztlichen Hochschule Hannover wollen dem Rätsel nun auf die Spur kommen und untersuchen derzeit die verendeten Tiere. Derzeit heißt es, dass die Seehunde unter einer Lungenkrankheit litten. Doch diese Krankheiten sind nichts Besonderes bei Seehunden und erklären die vielen toten Tiere nicht.

 
Bei der Krankheit könnte es sich um Seehundstaupe handeln. Dies wäre nicht das erste Massensterben aufgrund von Staupe. Seehunde haben keine Antikörper gegen Staupe. Bereits 1988 starben 18.000 Seehunde und 2002 sogar 21.700 Seehunde in der Nord- und Ostsee aufgrund von Staupe. Genauso gut wäre aber ein Grippevirus denkbar, denn seit einigen Wochen werden ebenfalls in Schweden und Dänemark tote Seehunde angespült, die vom Grippevirus geschwächt waren und an der Infektion gestorben sind.

 
Aufpassen sollten allerdings Spaziergänger. Ebenfalls sollten Hunde keinen direkten Kontakt zu den toten Tieren haben. Wer einen verendeten Seehund am Ostseestrand findet, sollte Abstand halten und den nächsten Nationalpark alarmieren. Die Kontaktdaten zum Nationalpark Wattenmeer finden Sie hier.

Kletterpark Boltenhagen eröffnet im April

Von , 4. April 2014 09:26

Im Ostseebad Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) entsteht eine neue touristische Attraktion – auf dem Gelände des evangelischen Familienferiendorfes wird am 12. April ein Kletterpark eröffnet. „Der Kletterpark ergänzt das touristische Angebot an der Ostseeküste um einen attraktiven Anziehungspunkt. Direkt an der Strandpromenade gelegen, können Urlauber und Einheimische zukünftig die sportliche Herausforderung suchen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe.

Der Kletterpark bietet fünf unterschiedliche Parcours von Bodennähe bis in elf Meter Höhe. Die einzelnen Durchläufe sind angereichert mit über 70 Zusatzattraktionen, unter anderem einer 80 Meter langen Seilbahn, einem elf Meter hohen Kletternetz, drei sogenannten Tarzannetzen und vielem mehr. In dem evangelischen Familienferiendorf Boltenhagen werden vor Ort auch Verpflegungs-und Aufenthaltsmöglichkeiten angeboten. Mit der Errichtung des Parks entstehen eineinhalb neue Dauerarbeitsplätze. „Gerade für Jugendgruppen, Schulklassen und Familien ist der Besuch des Kletterwaldes ein abwechslungsreicher Ausflug in die Natur. Auch Senioren oder Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen haben die Möglichkeit, einen Teil der Strecken zu erklimmen. Der Kletterparkbesuch ist eine tolle Ergänzung oder Alternative zum Strandurlaub“, sagte Glawe. Der Inhaber des Kletterparks, Harald Jordan, ergänzte: „Unsere Gäste können sogar in den Baumwipfeln surfen: Zwischen zwei Bäumen laufen zwei Stahlseile, auf denen über Rollen ein Surfbrett mit Gefälle von einem Baum zum anderen rollt. So wird das Angebot in Boltenhagen ergänzt – surfen auf den Wellen der Ostsee oder in unserem Kletterpark.“

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Investitionsvorhaben von 245.000 Euro aus dem Programm der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Mitteln in Höhe von rund 110.000 Euro.

Pressemitteilung Nr. 97/14-04.04.2014-WM-Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Ölfunde an der Ostseeküste Vorpommerns

Von , 2. April 2014 18:40

In den Küstenbereichen von Zinnowitz, Trassenheide, Karlshagen, Peenemünde, Thiessow, Göhren, Sellin bis nach Swinemünde wurden vereinzelt Ölverunreinigungen festgestellt. Dabei handelt es sich um erbsengroße Ölklumpen. Das StALU Vorpommern und die Nationalparkverwaltung prüfen derzeit an den Stränden das Ausmaß.

Die betreffenden Landkreise und Behörden sowie das Havariekommando in Cuxhaven sind informiert. Derzeit wird entschieden, ob eine komplexe Schadenslage besteht. In diesem Falle übernimmt das Havariekommando die Steuerung der erforderlichen Maßnahmen. Das StALU VP unterstützt die Landkreise als geräteführende Stelle die Beräumung der Strände. „Gerade heute zu Beginn der Tourismussaison ist es äußerst bitter, dass wir diese Ölfunde an den Stränden und in dieser einmaligen und sensiblen Naturlandschaft zu finden sind. Ich bin enttäuscht, dass immer wieder Schiffsführer ihrer Verantwortung beim Umgang mit Treibstoffen nicht gerecht werden und die Schädigung der Umwelt billigend in Kauf nehmen“, so der Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, zu den ersten Ölfunden.

Pressemitteilung Nr. 092/14-02.04.2014-LU-Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Wohnmobilurlaub an der Ostsee

Von , 31. März 2014 09:10

„Warum sich beim Ostseeurlaub nur auf ein Ostseebad festlegen?“, diese Frage sollte man sich stellen, wenn man eine Ferienwohnung bucht. Diese Frage stellt sich nicht, wenn man Mobil unterwegs ist, sagt Wolfgang Oechelhauser von Ostsee Mobile, einer Wohnmobil und Caravan Vermietung aus Neubukow. Warum festlegen, mieten Sie einfach ihr Haus auf 4 Rädern und entdecken Sie die Ostseeküste auf eigene Faust. Einfach per Wohnmobil los und dann dort halt machen und bleiben, wo die Möglichkeit dazu besteht. Zahlreiche Campingplätze an der Küste laden zum verweilen ein, es gibt weiterhin zahlreiche Wohnmobilstellplätze. Auf ausgewählten Strandcampingplätzen ist auch die Übernachtung mit dem Wohnmobil oder einem Caravan erlaubt, dichter an der Ostsee können Sie kaum schlafen. Sie sind vollkommen frei, in Ihrer Gestaltung, wo Sie bleiben möchten.

Heiligendamm darf sich künftig Seeheilbad nennen

Von , 12. Februar 2014 09:52

Einer der bekanntesten Orte an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns darf künftig den Titel Seeheilbad tragen. Heiligendamm wird damit die Auszeichnung, die der Ort schon provisorisch seit 1989 trägt, endgültig verliehen. Der entsprechende Bescheid des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales ist am Mittwoch an die Stadt Bad Doberan verschickt worden.

Heiligendamm ist das erste deutsche Seebad. „Weltweit verbinden viele Menschen Mecklenburg-Vorpommern mit Heiligendamm. Der Ort ist einer der bekanntesten Botschafter des Landes“, sagte Sozialministerin Birgit Hesse am Mittwoch. „Ich freue mich, dass Heiligendamm mit dem Titel Seeheilbad zusätzliche Anerkennung erhält.“

Bereits 1793 nahm ein Badehaus mit Seewasser seinen Betrieb auf. Im 19. Jahrhundert entstand ein einzigartiges architektonisches Ensemble mit Logier- Bade- und Geschäftshäusern. International bekannt wurde Heiligendamm vor allem als Gastgeber des G8-Gipfels im Jahr 2007.

Mit der endgültigen Anerkennung als Seeheilbad kann sich Heiligendamm künftig noch besser touristisch vermarkten. „Die Voraussetzungen für die Verleihung des Titels liegen alle vor, so dass es überfällig war, Heiligendamm endgültig als Seeheilbad anzuerkennen“, sagte Ministerin Hesse. „Jetzt bleibt zu hoffen, dass die weitere Sanierung des Ortes voran geht und Heiligendamm wieder den Glanz früherer Jahre bekommt.“

Insgesamt tragen 61 Orte in Mecklenburg-Vorpommern den Titel eines Kur- oder Erholungsortes. Sechs andere Ortschaften neben Heiligendamm sind ebenfalls als Seeheilbad ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um Boltenhagen, Graal-Müritz, Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und Zingst.

Pressemitteilung Nr. 012-12.02.2014-SM-Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales

Yogazentrum in Trassenheide entstanden

Von , 30. Dezember 2013 19:22

Glawe: Attraktive Ergänzung des gesundheitstouristischen Angebots

Im Ostseebad Trassenheide auf der Insel Usedom ist eine Yogaschule entstanden. „Das Ostseebad Trassenheide wird von Besuchern und Anwohnern aufgrund seines Erholungswertes und aufgrund der einmaligen Lage zwischen Ostseestrand, Küstenwald und Peeneufer sehr geschätzt. Mit dem Zentrum wird die touristische Infrastruktur verbessert und das gesundheitstouristische Angebot der Region ergänzt. Die touristische Vor- und Nachsaison für Gäste kann so noch interessanter gemacht werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe.

Die Betriebsstätte verfügt über einen großen Kursraum für Kurse wie zum Beispiel Yoga, Pilates, Hormonyoga, Schwangerenyoga, Qi Gong oder Thai Chi. Ein Seminarraum und ein Wellnessbereich ergänzen das Angebot. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von knapp 957.000 Euro werden vom Wirtschaftsministerium im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund 299.000 Euro unterstützt. „Mit dem Yogazentrum sind vier neue Arbeitsplätze entstanden“, sagt Glawe.

Mecklenburg-Vorpommern verfügt über hervorragende Einrichtungen und Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft in mehr als 60 Kur- und Erholungsorten des Landes. „Das Land muss sich an einem stark wachsenden und unter einem hohen Wettbewerbsdruck stehenden Gesundheitsmarkt behaupten. Wer mit entsprechenden Leistungen überzeugt, wird Gäste auch länger binden können. Mehr gesundheitstouristische Angebote gehören dazu“, betonte Glawe.

Derzeit sind etwa 97.600 Arbeitnehmer in der Gesundheitswirtschaft tätig, davon rund 70 Prozent in der stationären, teilstationären und ambulanten Versorgung. Die Bruttowertschöpfung liegt mit 13,6 Prozent (2012) höher als der Bundesdurchschnitt mit 11,1 Prozent. Seit 1990 sind in Mecklenburg-Vorpommern in die Segmente der Branche mehr als zwei Milliarden Euro investiert worden.

Pressemitteilung Nr. 402/13-30.12.2013-WM-Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

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