Badewasser in Mecklenburg-Vorpommern hat auch 2012 wieder ausgezeichnete Qualität

Einem ungetrübten Badespaß steht an den Seen des Landes und an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns auch in diesem Jahr nichts entgegen. “Das Badewasser hat eine hervorragende Qualität”, sagte Sozialministerin Manuela Schwesig am Dienstag in Schwerin.

“489 Badestellen wurden untersucht, davon erhielten 429 also 88 Prozent eine ausgezeichnete Bewertung. An 33 (7 Prozent) weiteren Badestellen wurde die Qualität des Wassers als gut eingestuft. Badeverbote mussten nicht erlassen werden”, so die Ministerin.

Während der Badesaison, die bis September dauert, wird das Wasser in regelmäßigen Abständen unter anderem auf gesundheitliche Parameter wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Ebenso spielen aber auch die Sichttiefe und der pH-Wert des Wassers eine Rolle.

“Die Ergebnisse der Untersuchungen werden von den zuständigen Gesundheitsämter ins Internet eingespeist, so dass sie tagesaktuell über die Internetseiten des Sozialministeriums abrufbar sind”, sagte Schwesig. Daneben finden sich zu jeder der fast 500 Badestellen im Land weitere Information. Dabei wird zum Beispiel gezeigt, ob der Strand behindertengerecht ist, ob Parkplätze vorhanden sind oder sich ein Campingplatz in der Nähe befindet.

Einen besonderen Service bietet die elektronische Badewasserkarte im Internet durch Detailkarten, die zum Download bereitstehen. Mit diesen Karten können Kurverwaltungen, Gemeinden oder Gastronomiebetriebe ihre Besucher auf die Badewasserstellen ihrer Region hinweisen.

“Für die Badesaison an den herrlichen Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern muss jetzt nur noch das Wetter stimmen”, sagte Manuela Schwesig.

Pressemitteilung Nr. 58 – 15.05.2012 – SM – Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales

Frisch, neu und informativ

Von , 27. April 2012 07:42

Frisch, neu und informativ – Neue Internetseite vom Tourismuszentrum Mecklenburgische Ostseeküste

Das Tourismuszentrum Mecklenburgische Ostseeküste (TMO) ist Zimmervermittlung, Reiseveranstalter und Kompetenzzentrum für Ferienvermieter in Mecklenburg – Vorpommern. Diese Urlaubsbereiche werden vom TMO Team seit 1997 fachgerecht unter einen Hut gebracht.
Mit dem Start der frisch überarbeiteten Internetseite tourismuszentrum-ostseekueste.de erhalten Ostseeurlauber und Ferienvermieter einen umfangreichen Überblick zu den Urlaubsregionen, vielfältigen Unterkünften und abwechslungsreichen Pauschalreisen.
Eine übersichtliche Navigation bietet die Möglichkeit, zielgruppengenau nach Unterkünften und Reiseregionen zu filtern. Neu ist das Zertifikat „TMO- geprüft“, das eine Vielzahl der Unterkünfte trägt. Hierbei handelt es sich um Ferienobjekte, die direkt über das Tourismuszentrum vermittelt werden. Diese Unterkünfte sind persönlich bekannt und es wird eine Garantie für die Beschreibung der Häuser gegeben.
Bestehende und neue Partner der Ferienvermietung erhalten im separaten Vermieterbereich umfassende Informationen, Formulare, Ratgeber und Vermietertipps zum Download. Es werden die FAQs zu allen Fragen der Vermittlung einer Ferienunterkunft über das Tourismuszentrum verständlich beantwortet. Die Vermittlungsvoraussetzungen und der Buchungsablauf sind für neue interessierte Vermieter einer Ferienunterkunft übersichtlich und klar dargestellt.
Das Ostsee Magazin enthält einen Blog Bereich, in dem regelmäßig aktuelle News für Gäste und Vermieter eingestellt werden.
Nach wie vor erhalten Urlaubsgäste und Vermieter an allen Wochentagen eine telefonische und persönliche Beratung unter 038 292 – 86 13.

Keine Genehmigung zur Ölförderung in der Ostsee

Von , 28. März 2012 18:42

Das Bergamt in Stralsund hat der Firma Central European Petroleum GmbH (CEP) eine Genehmigung für sogenannte Erkundungsmaßnahmen erteilt. Aufgrund von Medienberichten zu diesem Sachverhalt stellt Energieminister Volker Schlotmann klar: “Damit wurde der Firma CEP in keiner Weise gestattet, Bohrungen vorzunehmen oder seismische Untersuchungen durchzuführen.”

Das Bergamt musste diese Genehmigung aufgrund des Bundesberggesetzes (BBergG) erteilen. Im Gegensatz zu anderen Genehmigungs- und Planfeststellungsverfahren sieht das BBergG ein mehrstufiges Verfahren vor. Bislang hat CEP lediglich das Recht, in einem bestimmten Areal exklusiv nach Erdöllagerstätten zu suchen.
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Nach Küstenabrutsch: Minister stellt Maßnahmen zur Prävention vor

Von , 23. März 2012 07:54

Nach dem tragischen Unglück an der Steilküste am Kap Arkona Ende letzten Jahres hat Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, in Schwerin zu einer Beratung geladen. Ziel des Gespräches waren Informationen über die seit Januar auch durch das Ministerium eingeleiteten Maßnahmen zur Aufklärung und zur Prävention. Die Teilnehmer: Experten des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG), Vertreter des Biosphärenreservats Süd-Ost Rügen, des Nationalparks sowie Kommunalvertreter. Weiterlesen 'Nach Küstenabrutsch: Minister stellt Maßnahmen zur Prävention vor'»

Zwergwal im Ostseebad Rerik angespült

Von , 3. Januar 2012 09:14

Am 31.12.2011 wurde, laut Rerik Aktuell, im Ostseebad Rerik ein toter Zwergwal angespült. Bei dem toten Tier handelt es sich ein Jungtier mit rund 4 Meter Länge und einem Gewicht von einer halben Tonne. Das tote Tier wurde zum Deutschen Meereskundemuseum überführt, wo es seziert werden soll.
Zwergwale sind Bartenwale, welche bis zu 10 Meter groß werden können. Sie sind oberseitig dunkel und unterseitig weißlich. Zwergwale haben ein weißes Band auf ihren Flippern und eine stark nach hinten gekrümmten Finne

Riffe in der Ostsee

Von , 27. Oktober 2011 12:58

Morgen, am 28.10. 2011 wird im Rahmen der Initiative des Bundespräsidenten Christian Wulf und der Deutschen Bank “Deutschland Land der Ideen” das Riffprojekt und dessen Nachnutzungsmöglichkeit prämiert. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des Europäischen Fischereifonds sowie des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Thomas Sawatzki von der Deutschen Bank in Rostock wird stellvertretend die “Seestation Baltic Reef” als “Ausgewählten Ort 2011″ auszeichnen. Damit ist sie einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr prämiert werden. Minister Dr. Till Backhaus freut sich, dass mit dem künstlichen Riff in der Ostsee ein Projekt aus Mecklenburg-Vorpommern als “vorbildliches Beispiel für innovative Umweltbildung” geehrt wird. Die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei habe wissenschaftliche Forschung auf internationalem Spitzenniveau mit einer lebendigen und kreativen Wissensvermittlung für die breite Öffentlichkeit verbunden – so die Einschätzung der Jury.

Aus 2.600 eingereichten Bewerbungen überzeugte das Baltic Reef Nienhagen die unabhängige Jury und repräsentiert mit seinem Konzept Deutschland als das “Land der Ideen”. “Wir brauchen Ideen, Engagement und Tatkraft, um Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft weiterzuentwickeln. Die Preisträger im Wettbewerb “365 Orte im Land der Ideen” bringen sich vorbildlich ein und fördern damit die Zukunftsfähigkeit von Kommunen, Regionen und Deutschland als Innovationsstandort”, begründete Thomas Sawatzki das Engagement der Deutschen Bank.

In der zweiten Phase (2000 bis 2008) des seit 1994 bestehenden Riffprojektes war der Nachweis zur Erhöhung der fischereilichen Bedeutung der Ostsee durch das Riffprojekt erbracht worden. Das konnte in der Projektphase 2009 bis heute anhand der Untersuchungsprogramme statistisch untermauert werden.

Mit dem Riff existiert ein in der Ostsee in sich funktionierendes Ökosystem, das aber auch in seiner Jahresdynamik besondere Ereignisse hat. Mit diesem langfristigen wissenschaftlichen Programm wurde Fachwissen zusammengetragen, was weltweit anerkannt wird.

Für die Ostsee gibt es kein vergleichbares Projekt. Die Errichtung eines Messmastes am zweiten Versuchsriff Höhe ROSENORT in 6 m Wassertiefe zur Erforschung zerstörter Habitate und der Arbeitsplattform am Riff NIENHAGEN versetzen die Forscher in die Lage, ganzjährig Unterwasserbeobachtungstechnik einzusetzen und eine Messdatenerfassung abzusichern. So werden in den nächsten Jahren vor allem die Untersuchungen zum Fischverhalten und zum ökologischen Potential künstlicher Riffe weitergeführt. Das Algen-Pilotprojekt “Delesseria” soll Ende 2012 abgeschlossen und die Untersuchungsergebnisse für eine wirtschaftliche Nutzung vorbereitet werden.

Für eine Organisation der Nachnutzung der Riffe wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Schwerpunkt war, Möglichkeiten der kommerziellen Nutzung zu entwickeln, auch um die Ergebnisse der Forschung der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die Ergebnisse werden in Form einer Präsentation am 28.10.2011 der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ob es gelingen wird, Investoren für die enormen Kosten von 184 Mio. € zu finden, bewertet Dr. Till Backhaus sehr skeptisch.

Pressemitteilung Nr. 290/2011 – 27.10.2011 – LU – Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Mecklenburg-Vorpommerns 1. Indoor-Kletterwald

Von , 13. Oktober 2011 06:09

Ab Samstag, 15. Oktober 2011 um 9 Uhr ist es endlich soweit. Der erste Indoor-Kletterwald Mecklenburg-Vorpommerns öffnet bei Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen seine Pforten und bietet
damit eine neue Attraktion für die ganze Familie.

Das Angebot liegt im Trend vieler Besucher, in trockener Umgebung mehr und mehr durch eigene Aktivitäten und Geschicklichkeit seine Grenzen zu erfahren.
Die Firma faszinatour aus Immenstadt im Allgäu – seit Jahren erfolgreich im Geschäft mit Hochseilanlagen – hat eine innovative Version eines Hochseilgartens entwickelt, die ganz speziell auf die Bedürfnisse der Freizeitwirtschaft abgestimmt ist.

Besonderes Merkmal von Karls Hochseilgarten ist sein einfaches und sehr zuverlässiges Selbstsicherungssystem: Einmal eingehängt bewegen sich die Teilnehmer durch alle Übungen, sprich die Sicherungsleine – nochmals um- oder aushängen zu müssen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Übungen, aufgrund des simplen Systems, abzunehmen und auszutauschen.
In Karls Kletterwald können alle Besucher ab einer Körpergröße von 1,10 Meter die 14 Parcours auf 2 Ebenen erklettern und testen, inwieweit sie schwindelfrei sind.
Das Klettervergnügen für die Hochseiltour dauert – je nach Weichegrad der Knie – zwischen 20 und 30 Minuten. Vorab werden alle Teilnehmer von zwei Mitarbeitern fachgerecht eingewiesen. Zwischen den Übungen dienen kleine Podeste für eine Verschnaufpause.
Der abenteuerliche Kletterspaß kostet pro Person 5 €. Eine Vorab-Anmeldung ist nicht notwendig.

Regensommer 2011

Von , 26. August 2011 06:19

Seidel: Urlaubsbranche im Stresstest

Der Regen der vergangenen Wochen hat der Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Einbußen beschert. “Für eine Gesamtbilanz ist es noch zu früh, doch trotz der erheblichen Schwierigkeiten, insbesondere für den Campingbereich, wird die Branche den Stresstest bestehen”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Donnerstag in Kühlungsborn.

“Mecklenburg-Vorpommern war im Juli die regenreichste Region Deutschlands”, sagte Seidel. “Durchschnittlich fielen 321 Liter Wasser auf jeden Quadratmeter, mehr als das Dreifache der durchschnittlichen Regenmengen.” Betroffen waren zuallererst die wettersensiblen Bereiche: Campingplätze, Strände, Bäder. Seidel dankte Betreibern, Veranstaltern und Organisatoren für ihr Engagement und Durchhaltevermögen. “Anbieter und Veranstalter von Open Air-Konzerten, Veranstaltungen und Events mussten improvisieren, insgesamt ist sehr wenig ins Wasser gefallen.”
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Hanse Sail 2011

Von , 10. August 2011 19:28

Seidel: Maritimer Tourismus ist Wachstumsbereich

Am Donnerstag startet die 21. Hanse Sail in Rostock. “Das größte maritime Fest in Mecklenburg-Vorpommern zieht erneut tausende Besucher in unser Land. Auf der Sail wird eine vielseitige Bandbreite der wassertouristischen Vielfalt unseres Landes präsentiert. Dazu gehören beispielsweise Ausfahrten auf dem Wasser, eine abwechslungsreiche Bummel- und Erlebnismeile an Land sowie ein ansprechendes Programm für Jung und Alt. Von solchen maritimen Großveranstaltungen profitieren auch Handel, Hotels und Gastronomie”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Mittwoch in Schwerin.

“Der maritime Tourismus gehört zu den Wachstumsbereichen der Tourismuswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Branche überdurchschnittlich stark entwickelt”, so Seidel weiter. Wichtige Eckpfeiler im maritimen Tourismus sind der Bootstourismus, die Fährpassagier-, Fahrgast- und Kreuzschifffahrt sowie maritime Museen und maritime Veranstaltungen. “Jeder zehnte Tourismuseuro im Land kommt aus dem maritimen Tourismus. Damit hat der maritime Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern bundesweit den höchsten Anteil an der Gesamtbranche”, so Seidel weiter. In 1.400 maritimen Unternehmen sind über 7.100 Mitarbeiter beschäftigt. Der Bruttoumsatz hat sich in den letzten zehn Jahren auf 474 Millionen Euro verdreifacht.

“Die Hanse Sail, die Warnemünder Woche, die Müritz Sail oder auch die Haff Sail sind nur einige Beispiele erfolgreicher Veranstaltungen mit hohem Bekanntheitswert über die Landesgrenzen hinaus. Dennoch bedarf es ständig gezielter Aktivitäten, um neue Gäste für Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern. Maritime Veranstaltungen sind ein wichtiger Baustein, um gezielt für MV als attraktiven Tourismusstandort zu werben”, sagte Seidel abschließend.

Pressemitteilung Nr. 213/11 – 10.08.2011 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Stahlbrode bekommt Sportboothafen

Von , 5. August 2011 10:45

Seidel: Aufwertung im Wassertourismus

Aus einem ehemaligen Stützpunkt der Volksmarine soll in Stahlbrode (Kreis Nordvorpommern) ein Sportboothafen entstehen. “Vielen Touristen ist Stahlbrode als Anleger für die Rügenfähre bekannt”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Freitag bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides. “Jetzt kann begonnen werden, diesen Standort auszubauen und touristisch weiterzuentwickeln.”
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