Heiligendamm darf sich künftig Seeheilbad nennen

Von , 12. Februar 2014 09:52

Einer der bekanntesten Orte an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns darf künftig den Titel Seeheilbad tragen. Heiligendamm wird damit die Auszeichnung, die der Ort schon provisorisch seit 1989 trägt, endgültig verliehen. Der entsprechende Bescheid des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales ist am Mittwoch an die Stadt Bad Doberan verschickt worden.

Heiligendamm ist das erste deutsche Seebad. „Weltweit verbinden viele Menschen Mecklenburg-Vorpommern mit Heiligendamm. Der Ort ist einer der bekanntesten Botschafter des Landes“, sagte Sozialministerin Birgit Hesse am Mittwoch. „Ich freue mich, dass Heiligendamm mit dem Titel Seeheilbad zusätzliche Anerkennung erhält.“

Bereits 1793 nahm ein Badehaus mit Seewasser seinen Betrieb auf. Im 19. Jahrhundert entstand ein einzigartiges architektonisches Ensemble mit Logier- Bade- und Geschäftshäusern. International bekannt wurde Heiligendamm vor allem als Gastgeber des G8-Gipfels im Jahr 2007.

Mit der endgültigen Anerkennung als Seeheilbad kann sich Heiligendamm künftig noch besser touristisch vermarkten. „Die Voraussetzungen für die Verleihung des Titels liegen alle vor, so dass es überfällig war, Heiligendamm endgültig als Seeheilbad anzuerkennen“, sagte Ministerin Hesse. „Jetzt bleibt zu hoffen, dass die weitere Sanierung des Ortes voran geht und Heiligendamm wieder den Glanz früherer Jahre bekommt.“

Insgesamt tragen 61 Orte in Mecklenburg-Vorpommern den Titel eines Kur- oder Erholungsortes. Sechs andere Ortschaften neben Heiligendamm sind ebenfalls als Seeheilbad ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um Boltenhagen, Graal-Müritz, Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und Zingst.

Pressemitteilung Nr. 012-12.02.2014-SM-Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales

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