Strandaufspülung in Kühlungsborn

Von , 20. Dezember 2013 13:47

Glawe: Touristische Infrastruktur wird nachhaltig verbessert

Im Ostseebad Kühlungsborn soll der Strand aufgespült werden, darüber hinaus sollen Buhnen verlängert werden. „Die Gästezahlen haben sich in den vergangenen Jahren auf über zwei Millionen Gäste im Jahr erhöht. Für Besucher steht inzwischen zu wenig Strand zur Verfügung. Dem Erhalt und dem Ausbau der Urlaubsqualität in Kühlungsborn kommt eine besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus profitieren viele heimische Unternehmen von einem gut ausgebauten Strand“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag.

Konkret sind im westlichen Strandbereich in Kühlungsborn eine Verlängerung der bestehenden 42 Buhnen um circa 10 bis 15 Meter je Buhne bis zur Seebrücke geplant sowie eine begleitende technische Strandaufspülung von 95.000 Kubikmetern. Mit der Buhnenverlängerung ist bereits begonnen worden, die Strandaufspülung startet im zweiten Quartal 2014.

Charakteristisch für die touristisch geprägte Stadt ist eine ufernahe Bebauung. Diese erstreckt sich zwischen Kühlungsborn West und Kühlungsborn Ost auf einer Küstenlänge von 4,5 Kilometern. „Um wettbewerbsfähig mit anderen touristischen Orten zu bleiben, ist eine intakte touristische Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung. Mit den Maßnahmen wird die Attraktivität des Ostseebades Kühlungsborn gesteigert“, so Glawe weiter.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 2,1 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 1,5 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

PM Nr. 396/13-20.12.2013-WM-Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Barrierefreie Strandabgänge entstehen auf Usedom – Kaiserstraße in Ahlbeck übergeben

Von , 14. November 2013 10:44

Rudolph: Touristische Infrastruktur für Kaiserbäder weiter verbessern, Hausaufgaben erledigen

Im Ostseebad Bansin auf Usedom ist am Donnerstag mit dem Ausbau des ersten von fünf barrierefreien Strandabgängen in der Gemeinde Heringsdorf begonnen worden. In Ahlbeck wurden die Kaiserstraße und anliegende Straßen nach erfolgtem Ausbau übergeben. „Mit beiden Vorhaben wird die touristische Infrastruktur der Kaiserbäder spürbar verbessert. Die Gemeinde Heringsdorf wird attraktiver für Gastgewerbe, Gäste, Gewerbetreibende und Bürger“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Gleichberechtigte Teilhabe für Gäste wird verbessert

Die barrierefreien Strandabgänge liegen zwischen den Ostseebädern Bansin und Ahlbeck. „Der bisherige Zustand vor Ort macht die Bauarbeiten dringend erforderlich. Die Strandabgänge sind für eine barrierefreie Nutzung zu steil. Die Rampen sind zu lang“, so Rudolph weiter. Es handelt sich dabei im Einzelnen um die Strandabgänge in den Bereichen Fischerei-Erlebnis-Zentrum, Hundestrand/Sackkanal, Sternwarte Heringsdorf, Grenzstraße/Heringsdorf sowie im Bereich der Reha-Klinik Ahlbeck. Am Strandabgang 4 ist die Errichtung eines öffentlichen Sanitärgebäudes vorgesehen, das ebenfalls barrierefrei gestaltet werden soll. „Mit hochwertigen Angeboten für Gäste mit Handicap tragen wir unserer Verantwortung als eines der führenden Urlaubsländer noch mehr Rechnung und sichern die gleichberechtigte Teilhabe aller Gäste an Erholungsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern“, so Rudolph weiter. Der Staatssekretär übergab vor Ort die Zusicherung, dass Fördermittel bereitgestellt werden, allerdings nur dann, wenn die strengen Auflagen erfüllt werden. „Noch liegen dem Landesförderinstitut nicht alle erforderlichen Unterlagen vor. Hier muss vor Ort noch hart gearbeitet werden damit die bereitgestellten Fördermittel auch fließen können“, mahnte Rudolph.

Das Vorhaben wird vom Wirtschaftsministerium, wenn alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind, im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftstruktur“ mit rund 1,1 Millionen Euro unterstützt.

Kaiserstraße in Ahlbeck für Verkehr zugänglich

Darüber hinaus wurden die Ahlbecker Kaiserstraße und angrenzende Straßen offiziell freigegeben. „Da das Verkehrsaufkommen sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht hat und der bauliche Zustand der Straßen bzw. Straßenabschnitte zunehmend schlechter geworden ist, wurde die grundlegende Erneuerung zwingend erforderlich“, sagte Rudolph. Der Um- und Ausbau der Kaiserstraße erfolgte auf einer Gesamtlänge von 585 Metern. Zum Leistungsumfang gehören auch Baumaßnahmen an den daran anschließenden Nebenstraßen wie die Karlstraße, die Neue Straße, die Friedrichstraße und die Johann-Koch-Straße. „Von den nun abgeschlossenen Maßnahmen profitieren Bürger, Gäste, ortsansässige Hotels und Pensionen, Gaststätten, private Vermieter von Fremdenzimmern sowie Geschäfte gleichermaßen“, sagte Rudolph abschließend.

Das Wirtschaftsministerium hat das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) mit rund 1,1 Millionen Euro unterstützt.

Pressemitteilung Nr. 341/13 – 14.11.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Strandaufspülung in Boltenhagen begonnen

Von , 11. November 2013 08:37

Rudolph: Investition in die touristische Infrastruktur notwendig

Im Ostseebad Boltenhagen wird der Strand aufgespült. Sturmflutereignisse haben einen Teil des Dünenquerschnitts und große Teile des Strandes abgetragen. „Um national wie international wettbewerbsfähig mit anderen touristischen Orten zu bleiben, ist eine intakte touristische Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung. Ostseebad Boltenhagen und Sonnenstrand gehören unmittelbar zusammen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph am Montag in Boltenhagen.

Aufspülung hat begonnen

„Mit der bereits begonnenen Aufspülung wird auch die küstenschutztechnische Situation vor Ort wesentlich verbessert“, so Rudolph weiter. Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf 715.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 536.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Die Gemeinde Boltenhagen verbessert die Sedimentsituation am Strand durch eine Strandaufspülung mit einem Masseumfang von 70.000 Kubikmetern. Besonders im Bereich westlich der Seebrücke gibt es Defizite.

Tourismus als Wirtschaftsfaktor für Gemeinde

Im Zeitraum Januar bis August 2013 wurden im Ostseebad nach Angaben des Statistischen Amtes 572.240 Übernachtungen registriert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von 6,9 Prozent. „Mit Strand, Seebrücke, Hotels, Pensionen und manchem mehr hat sich Boltenhagen zu einem beliebten Urlaubs- und Ausflugsziel in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Für Boltenhagen ist und bleibt der Tourismus ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor, dazu zählt auch ein ganzjährig begehbarer Strand für Einheimische und Gäste. Nicht zuletzt für die Tourismusbetriebe in Boltenhagen ist der Strand ein Wirtschaftsgut. Die Strandnutzer tragen zur Belebung regionaler Wirtschaft bei. Die Einwohner und Gäste Boltenhagens haben die Investition mehr als verdient“, sagte Rudolph abschließend.

Pressemitteilung Nr. 334/13 – 11.11.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Vereinbarung über Naturschutz, Angeln und Wassersport in der Wismarbucht

Von , 28. Oktober 2013 08:19

Die Gemeinde Ostseebad Poel sowie die Fördervereine „Poeler Kogge“ und „Schoner ATALANTA“ unterzeichneten am Freitag die freiwillige Vereinbarung „Naturschutz, Wassersport und Angeln in der Wismarbucht“. Die Vereinbarung besteht bereits seit dem 15. Juli 2005. Aus den anfangs 19 Unterzeichnern sind nun 35 geworden, die sich dafür einsetzen, die Interessen von Anglern und Wassersportler mit den Erfordernissen des Naturschutzes in Einklang zu bringen. Eine gleichgeartete Vereinbarung gibt es für den „Greifswalder Bodden und Strelasund“.

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus dankt den Mitgliedern der Projektgruppe Wismarbucht für ihr ehrenamtliches Engagement zwischen Boltenhagen und Rerik. Ihr Projektgebiet umfasst das Europäische Vogelschutzgebiet „Wismarbucht und Salzhaff“ sowie das FFH-Gebiet „Wismarbucht“ auf einer Fläche von etwa 42.500 ha; davon sind knapp 30.000 ha Wasser.
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Wohlfühlurlaub im Ferienhaus mit Kamin an der Ostsee

Von , 11. September 2013 12:36

Wenn die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, wird es drinnen wohlig und gemütlich. Und im Urlaub sollte es so richtig gemütlich sein. Ferienwohnungen oder ein Ferienhaus mit eigenem Kamin bieten dazu die passende Wohlfühlatmosphäre.
Nach einem langen Strandspaziergang an der Ostsee sorgen das Knistern im Kamin und ein heißer Sanddorngrog für Wärme und Wohlbehagen. Mit warmen Füßen und einem kühlen Kopf kommt jeder gesund durch Herbst und Winter.
Das milde Reizklima der Ostsee ist in der kühlen Jahreszeit besonders intensiv spürbar. Es ist eine Wohltat für das Immunsystem, die Atemwege sowie Herz und Kreislauf. Doch ein Spaziergang am Ostseestrand ist nicht allein nur gesund. Mit etwas Glück und Geschick lässt sich nämlich jede Menge Strandgut finden. Ob Hühnergott, Treibholz oder auch ein echter Bernstein. Die Ostsee bringt nach herbstlichen Stürmen viele Schätze ans Tageslicht. Im Urlaubsquartier können daraus an einem gemütlichen Abend am Kamin tolle Erinnerungsstücke gebastelt werden.
Ostseefisch, Sanddornspezialitäten und frische Bioprodukte sorgen für das typisch nordische und leibliche Wohl im Ostseeurlaub. Gemeinsam mit Freunden und der Familie lassen sich diese Spezialitäten im Herbst und Winter besonderes gut genießen. Ob selbst zubereitet mit einem Gläschen Wein am Kamin im Apartment oder in einem der beliebten Restaurants.
Wer die Erholung im Winter braucht, wird sie an der Ostsee finden.

Hanse Sail 2013 startet am Donnerstag

Von , 7. August 2013 06:17

Glawe: Verbindung von Tradition und Moderne auf einem maritimen Fest

Am Donnerstag beginnt die 23. Hanse Sail in Rostock. „Die Hanse Sail ist Aushängeschild für eine gesamte Region. Sie ist ein Besuchermagnet mit hoher Bekanntheit weit über die Landesgrenzen hinaus. Vom wirtschaftlichen Erfolg profitieren beispielsweise Gastronomie, Beherbergungsstätten oder auch der Einzelhandel“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Dienstag in Schwerin. Der Minister dankte im Vorfeld der Hansel Sail den zahlreichen Organisatoren und Helfern für ihr Engagement, ein solches Volksfest auf die Beine zu stellen.

„Die Sail steht stellvertretend für viele Veranstaltungen im Land. Die Feste sind die perfekte Mischung von Tradition und Moderne. Das ist insgesamt erfolgreiche Werbung für unser Mecklenburg-Vorpommern“, so Glawe weiter. Dazu zählen unter anderem auch die Haff Sail, die Warnemünder Woche, die Müritz Sail, die Barther Segel- und Hafentage oder die Wismarer Hafentage. „Maritime Feste sind wichtig, um gezielt für MV als attraktiven Tourismus- und Wirtschaftsstandort zu werben“, sagte Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit 350 Marinas, Sportboothäfen und Wasserwanderrastplätze mit rund 25.000 Liegeplätzen, davon 14.000 an der Küste. Jährlich besuchen etwa 150.000 Wassersportler das Land. Rund 1.400 Wassertourismusunternehmen mit etwa 7.200 Arbeitsplätzen erwirtschaften einen jährlichen Umsatz in Höhe von rund 474 Millionen Euro; das entspricht rund zehn Prozent des Tourismusumsatzes in Mecklenburg-Vorpommern. „Wir haben gute Voraussetzungen, die erste Adresse in Deutschland für Freizeitkapitäne, Surfer und Taucher zu werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Qualität der Tourismusangebote ständig verbessert wird. Dies werden wir auch künftig weiter begleiten“, sagte Glawe abschließend.

Pressemitteilung Nr. 212/13 – 06.08.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

HotelSportforum in Rostock eröffnet

Von , 2. August 2013 12:05

Rudolph: Rostock wird mit neuem Angebot noch attraktiver für Gäste

In Rostock ist das neue HotelSportforum eröffnet worden. Das Haus mit 166 Betten in 92 Zimmern ist barrierefrei. „Die Hansestadt wird für ihre Gäste noch attraktiver. Mit hochwertigen Angeboten für Gäste mit Behinderungen tragen wir unserer Verantwortung als eines der führenden Urlaubsländer noch mehr Rechnung und sichern die gleichberechtigte Teilhabe aller Gäste an Erholungsangeboten im Nordosten Deutschlands“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph am Freitag vor Ort.

Im Hotel sind alle öffentlichen Räume, auch Dienstleistungen, Programmangebote, Ausflüge und Veranstaltungen so gestaltet, dass sie für jedermann zugänglich sind. „Das Hotel kann hier Vorbild werden. Als Urlaubsland stellen wir uns auf die Bedürfnisse unserer Gäste ein. Mecklenburg-Vorpommern ist ein Urlaubsland für alle Menschen“, so Rudolph. Etwa die Hälfte der fast 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hotel sind Menschen mit Behinderung.

Am Umbau des HotelSportforums haben Unternehmen aus der Region einen großen Anteil. „Sie realisierten rund 90 Prozent des gesamten Vorhabens. Bauhaupt- und Ausbauarbeiten wurden von 20 Unternehmen aus unserem Land ausgeführt. Sie stehen symbolisch für die Leistungsstärke, für den Ideenreichtum und die Arbeitsqualität unserer heimischen Unternehmen“, sagte Rudolph abschließend.

Pressemitteilung Nr. 208/13 – 02.08.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Beschränkung für Petersdorfer Brücke im Zuge der Bundesautobahn 19

Von , 25. Juni 2013 10:04

Pressemitteilung Nr. 89/13 – 25.06.2013 – EM – Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Die Brücke über den Petersdorfer See im Zuge der Bundesautobahn 19 wurde im Projekt „Nachrechnung der Tragfähigkeit von Brückenbauwerken im Bestand des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr nachgerechnet.

Im Ergebnis der Untersuchungen stellte sich heraus, dass zur Aufrechterhaltung der Standsicherheit des Bauwerks verkehrsbeschränkende Maßnahmen für den Schwerverkehr erforderlich sind. Hintergrund ist, dass bei der Planung der Brücke ein geringeres Schwerlastaufkommen angenommen wurde, als heute tatsächlich vorhanden ist.

Aktuelle Verkehrszählungen haben etwa die doppelte Anzahl des statisch zulässigen Schwerverkehrs ergeben. Darüber hinaus mussten bei der Berechnung einige mit den Jahren entstandene Setzungen (vertikale Verschiebungen der Pfeiler) berücksichtigt werden. Beide Einflüsse führen zu zusätzlichen statischen Beanspruchungen.

Es wurden folgende Maßnahmen festgelegt:

1. Der Lkw-Verkehr wird nur noch auf dem jeweils rechten Fahrstreifen geführt (Überholverbot).

2. Zwischen den Lkw ist ein Abstand von 70 Metern einzuhalten.

3. Zusätzlich ist eine Geschwindigkeitsbeschränkung von derzeit 100 km/h auf 60 km/h für alle Kfz notwendig.

Auf diesem Weg soll der Schwerverkehr soweit „entzerrt“ werden, dass die vorhandene Beanspruchung an die Traglast der Brücke angepasst wird.

Der genehmigungspflichtige Schwerverkehr ist von den Maßnahmen weitgehend nicht betroffen. Auch haben die Maßnahmen keine größeren Auswirkungen auf den üblichen Reiseverkehr (Urlauber), da weiterhin zwei Fahrspuren je Richtung zur Verfügung stehen.

In Vorbereitung der Maßnahmen sind, vorbehaltlich einschränkender Witterung, folgende Arbeiten geplant:

  • bis zum 25.06.2013 Aufbau der Beschilderung
  • Demarkierungs- und Markierungsarbeiten am 27.06.2013
  • Verlegen der Leitschwellen in Fahrtrichtung Rostock am 27.06.2013
  • Verlegen der Leitschwellen in Fahrtrichtung Berlin am 28.06.2013

Weiterhin erfolgt eine verstärkte Beobachtung der Brücke. Hierzu sind entsprechende Sonderprüfungen vorgesehen. Unter Beachtung der geplanten Maßnahmen ist die Standsicherheit der Brücke auch für die nächsten Jahre grundsätzlich gewährleistet.

Die Petersdorfer Brücke wurde im Jahr 1979 errichtet. Die letzte Teilsanierung der über 295 Meter langen Stahlbrücke fand im Jahr 2003 statt.

Flughafen Rostock-Laage feiert Jubiläum

Von , 16. Juni 2013 20:00

Glawe: Erreichbarkeit für Touristen und Investoren wichtig

Der Flughafen Rostock-Laage feierte am Sonnabend sein 20-jähriges Bestehen. „Erreichbarkeit ist ein Standortfaktor, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies ist vor allem für unsere touristischen Gäste, die in das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern kommen, wichtig. Aber auch Unternehmer und potentielle Investoren legen Wert auf eine gute Anbindung“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Schwerin anlässlich des Jubiläums.

„Fluggäste verfügen häufig über eine gute Kaufkraft. Gerade in den Quellgebieten Süddeutschland und der Schweiz konnten neue Zielgruppen erschlossen werden. In diesen Regionen gibt es noch Potential für Touristen, das Urlaubsland MV zu entdecken“, so Glawe weiter. Das Wirtschaftsministerium unterstützt über den Landestourismusverband Marketingkampagnen zur Bewerbung des Urlaubslandes als Flugdestination in Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern. „Gut angenommen wird auch der seit 2009 angebotene Shuttle-Service, der Urlauber von Rostock-Laage zu Hotels in die Seebäder, in die Seenplatte und nach Rügen bringt. Während im Jahr 2009 insgesamt ca. 1.900 Gäste den Shuttle nutzten, wurden im vergangenen Jahr bereits ca. 6.000 Shuttletickets gebucht. Das kann sich sehen lassen“, betonte Glawe.

Der Flughafen Rostock-Laage wurde Ende der 70er Jahre als Militärflugplatz der ehemaligen NVA errichtet und 1990 von der Bundeswehr übernommen. Der zivile Luftverkehr begann 1992. Auf der Grundlage eines Mitbenutzungsvertrages zwischen der Bundeswehr und der Flughafen Rostock-Laage-Güstrow GmbH wurde der vorher ausschließlich militärisch genutzte Flughafen auch zur zivilen Nutzung freigegeben. Die zivile Nutzung des Flughafens umfasst sowohl Linien- als auch Charterflüge und die allgemeine Luftfahrt.

Pressemitteilung Nr. 165/13 – 15.06.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Neue Attraktion – Naturerbe Zentrum Rügen eröffnet

Von , 24. Mai 2013 09:11

Glawe Alleinstellungsmerkmal noch besser betonen

Neue touristische Attraktion auf der Insel Rügen: Das Naturerbe Zentrum Rügen in Prora, einem Ortsteil des Ostseebades Binz, hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit dem Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag eröffnet. „Erlebnisausstellung, Baumwipfelpfad und sanftes Wandern – in diesem Dreiklang ist die einzigartige Natur der Insel für die Besucher nun erfahrbar. Naturerlebnis und Information werden in moderner Form präsentiert“, sagte Glawe.

Auf der 1.900 Hektar großen Naturerbefläche sind ein Informationszentrum, eine multimediale Erlebnisausstellung und eine gastronomische Einrichtung entstanden. Das als Passivhaus konzipierte Informationszentrum zeigt die Dauerausstellungen „Nationales Naturerbe“ und „Naturerbefläche Prora“ sowie eine Wanderausstellung „Klimawerkstatt – Umweltexperimente für Zukunftsforscher“. Herausragende Attraktion ist der über einen Kilometer lange Baumwipfelpfad in 17 Metern Höhe, der zu einem Aussichtsturm in 40 Metern Höhe führt und in Form eines Adlerhorstes gebaut wurde. Weiterhin sind ausgewählte Wege markiert, so dass kleinere Wanderungen auf dem Gelände möglich sind. „Wir müssen weiter daran arbeiten, die Alleinstellungsmerkmale für unser Land noch besser herauszustellen und deutlich machen, was uns von anderen Mitbewerbern unterscheidet. Dies erreichen wir auch durch neue attraktive Angebote wie hier auf Rügen“, forderte Glawe.

„Mit dem Naturerbe Zentrum und weiteren Angeboten wollen wir das hohe Niveau, das wir bereits im Bereich Tourismus erreicht haben, steigern. Vor allem Investitionen in saisonverlängernde Maßnahmen sind wichtig. Mecklenburg-Vorpommern ist das ganze Jahr über attraktiv“, sagte Glawe. Der Gesamtumsatz des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 5,13 Milliarden Euro pro Jahr. Im vergangenen Jahr sind 27,9 Millionen Übernachtungen gezählt worden.

Das Großprojekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Erlebnis AKADEMIE AG konzipiert und umgesetzt. Die Entscheidung für den Standort Prora ist nach Angaben der Initiatoren getroffen worden, da auf sonst keiner Naturerbefläche die drei landschaftsprägenden Ökosysteme Wald, Offenland und Feuchtgebiete auf so engem Raum in ihrer Einzigartigkeit zu erleben sind.

Nr. 141/13 – 24.05.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

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