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Barrierefreie Strandabgänge entstehen auf Usedom – Kaiserstraße in Ahlbeck übergeben

Von , 14. November 2013 10:44

Rudolph: Touristische Infrastruktur für Kaiserbäder weiter verbessern, Hausaufgaben erledigen

Im Ostseebad Bansin auf Usedom ist am Donnerstag mit dem Ausbau des ersten von fünf barrierefreien Strandabgängen in der Gemeinde Heringsdorf begonnen worden. In Ahlbeck wurden die Kaiserstraße und anliegende Straßen nach erfolgtem Ausbau übergeben. „Mit beiden Vorhaben wird die touristische Infrastruktur der Kaiserbäder spürbar verbessert. Die Gemeinde Heringsdorf wird attraktiver für Gastgewerbe, Gäste, Gewerbetreibende und Bürger“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Gleichberechtigte Teilhabe für Gäste wird verbessert

Die barrierefreien Strandabgänge liegen zwischen den Ostseebädern Bansin und Ahlbeck. „Der bisherige Zustand vor Ort macht die Bauarbeiten dringend erforderlich. Die Strandabgänge sind für eine barrierefreie Nutzung zu steil. Die Rampen sind zu lang“, so Rudolph weiter. Es handelt sich dabei im Einzelnen um die Strandabgänge in den Bereichen Fischerei-Erlebnis-Zentrum, Hundestrand/Sackkanal, Sternwarte Heringsdorf, Grenzstraße/Heringsdorf sowie im Bereich der Reha-Klinik Ahlbeck. Am Strandabgang 4 ist die Errichtung eines öffentlichen Sanitärgebäudes vorgesehen, das ebenfalls barrierefrei gestaltet werden soll. „Mit hochwertigen Angeboten für Gäste mit Handicap tragen wir unserer Verantwortung als eines der führenden Urlaubsländer noch mehr Rechnung und sichern die gleichberechtigte Teilhabe aller Gäste an Erholungsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern“, so Rudolph weiter. Der Staatssekretär übergab vor Ort die Zusicherung, dass Fördermittel bereitgestellt werden, allerdings nur dann, wenn die strengen Auflagen erfüllt werden. „Noch liegen dem Landesförderinstitut nicht alle erforderlichen Unterlagen vor. Hier muss vor Ort noch hart gearbeitet werden damit die bereitgestellten Fördermittel auch fließen können“, mahnte Rudolph.

Das Vorhaben wird vom Wirtschaftsministerium, wenn alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind, im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftstruktur“ mit rund 1,1 Millionen Euro unterstützt.

Kaiserstraße in Ahlbeck für Verkehr zugänglich

Darüber hinaus wurden die Ahlbecker Kaiserstraße und angrenzende Straßen offiziell freigegeben. „Da das Verkehrsaufkommen sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht hat und der bauliche Zustand der Straßen bzw. Straßenabschnitte zunehmend schlechter geworden ist, wurde die grundlegende Erneuerung zwingend erforderlich“, sagte Rudolph. Der Um- und Ausbau der Kaiserstraße erfolgte auf einer Gesamtlänge von 585 Metern. Zum Leistungsumfang gehören auch Baumaßnahmen an den daran anschließenden Nebenstraßen wie die Karlstraße, die Neue Straße, die Friedrichstraße und die Johann-Koch-Straße. „Von den nun abgeschlossenen Maßnahmen profitieren Bürger, Gäste, ortsansässige Hotels und Pensionen, Gaststätten, private Vermieter von Fremdenzimmern sowie Geschäfte gleichermaßen“, sagte Rudolph abschließend.

Das Wirtschaftsministerium hat das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) mit rund 1,1 Millionen Euro unterstützt.

Pressemitteilung Nr. 341/13 – 14.11.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Neuer Wasserwanderrastplatz in Zinnowitz eröffnet

Von , 30. Juni 2011 06:41

Rudolph: Jeder zehnte Tourismuseuro im Land kommt aus dem Maritimen Tourismus

Am Mittwoch ist in Zinnowitz auf Usedom ein neuer Wasserwanderrastplatz am Achterwasser offiziell in Betrieb genommen worden. „Vom Lückenschluss im Wasserwanderrastplatz-Netz von Mecklenburg-Vorpommern profitiert die Insel als Ganzes. Die Gäste bekommen zusätzliche Anreize Usedom vom Wasser aus zu entdecken und auch länger auf der Insel zu verweilen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

„Mit der Erschließung der Insel vom Wasser her werden für den Qualitätstourismus Usedoms notwendige Voraussetzungen geschaffen“, so Rudolph weiter. Der Wasserwanderrastplatz verfügt über 62 Liegeplätze für Sportboote unterschiedlicher Größe, einen sechs Meter langen Schwimmsteganleger für Kanus und andere Kleinboote, zwei 100 Meter bzw. 44 Meter lange Anleger für Fahrgastschiffe und einen Liegeplatz für den Seenotrettungskreuzer der DGzRS. Das neue zweigeschossige Gebäude ist Sitz der Hafenverwaltung, der Hafenvorplatz sowie die Außenanlagen sind neu gestaltet worden. Für Kinder wurde ein kombinierter Biwak- und Spielplatz errichtet. Weiter lesen 'Neuer Wasserwanderrastplatz in Zinnowitz eröffnet'»

Start für Modellprojekt UsedomRad

Von , 14. Juni 2011 10:35

Rudolph: Radtourismus ist einer der strategischen Hauptmärkte bei der touristischen Entwicklung im Land

Auf der Insel Usedom können Urlauber und Gäste ein innovatives Verleihsystem für Räder nutzen. „53 Verleihstationen auf der gesamten Insel und dem angrenzenden Festland bieten 500 gelb-grün leuchtende Räder für Erwachsene und Kinder an, die an allen Stationen wieder zurückgegeben werden können“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph am Dienstag bei der offiziellen Eröffnung in Koserow auf Usedom. „Der Radtourismus ist einer der strategischen Hauptmärkte bei der touristischen Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern. Innovationen wie das Modellprojekt „UsedomRad“ sind dabei richtungweisend.“

Als eine von acht Modellregionen hatte sich die Insel Usedom (Landkreis Ostvorpommern) beim Wettbewerb „Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme“ des Bundesverkehrsministeriums 2009 durchgesetzt. „Usedom bietet auf 150 km Radwegen durch den Naturpark Insel Usedom echtes Radelvergnügen. Mit „UsedomRad“ wird die Erkundung der Insel auf zwei Rädern noch einfacher, flexibler und komfortabler“, sagte Rudolph.

Die Verleihstationen sind auf der gesamten Insel sowie in Wolgast, Lassan, Züssow und Anklam auf dem Festland zu finden. Über eine Reservierungshotline können die Räder bestellt und 24 Stunden am Tag abgeholt und zurückgegeben werden. Auch Elektro-Räder sind bei den Partnern erhältlich. Für die Sicherheit sorgt ein kostenfreier Pannenservice sowie eine tägliche Wartung der Räder.

„Die Verleihstationen arbeiten dabei im Verbund mit Bus und Bahn“, sagte Rudolph. Nach der Abgabe der Räder kann der Ausflug mit dem Bus oder der Bahn fortgesetzt werden. Das Kombiticket bietet bequemes Umsteigen in Bus und Bahn, der Transport der Räder entfällt.

Das Modellvorhaben zur Integration eines Fahrradverleihsystems in den öffentlichen Personennahverkehr läuft bis 2012. Der Landkreis Ostvorpommern setzt das Projekt mit Gemeinden, Fahrradverleihern, Tourismusverband/UTG mbH, UBB, Busunternehmen, Hotels und der finanziellen Unterstützung des Bundes um.

„Damit wird Einwohnern, Urlaubern und Gästen eine Alternative zur Nutzung des eigenen PKW geboten“, sagte Rudolph. „Das System soll schrittweise ausgebaut werden. Es trägt dazu bei, den motorisierten Individualverkehr zu begrenzen.“

„Voraussetzung für radtouristische Angebote wie die Verbindung zwischen Radfahren und Genuss, Radreisen mit Spezialrädern und Elektromobilität ist dabei ein gut ausgebautes und gepflegtes Radwegenetz“, sagte Rudolph. Das Wirtschaftsministerium hat seit 2007 den Bau von 44 Radwegen mit einem Gesamtzuschuss von mehr als elf Millionen Euro gefördert. So konnten insbesondere Lücken auf den Radfernwegen Berlin-Kopenhagen, Berlin-Usedom, Oder-Neiße-Radweg, Mecklenburgischer Seenradweg, Ostseeküstenradweg und auf dem Radfernweg Hamburg-Rügen geschlossen werden.

Pressemitteilung Nr. 169/11 – 14.06.2011 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

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