Yachthafen Vieregge eröffnet

Von , 5. August 2012 18:30

Neuer Yachthafen auf Rügen eröffnet – Touristische Anbindung vor Ort verbessert

Auf Rügen wurde in Neuenkirchen feierlich der Yachthafen Vieregge eröffnet. Vor Ort ist eine Hafenanlage mit 50 Liegeplätzen, eine Slipanlage, eine Tankstelle und ein neues Hafengebäude entstanden. „Der Bau dieses Hafens stellt eine wertvolle Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Hafennetz an der Küste Rügens dar. Die touristische Anbindung der Region wird weiter verbessert. Das Vorhaben trägt damit insbesondere auch zur Stärkung des gesamten maritimen Tourismus bei“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Samstag vor Ort.

In das Gesamtprojekt ist eine öffentliche Anlegestelle für die Fahrgastschifffahrt integriert, die von wesentlicher Bedeutung für die touristische Erschließung des Nord-Westens der Insel Rügen sein wird. „Hier sollen Urlauber der Region Gingst/Ummanz und der Gemeinde Neuenkirchen über den Anleger Vieregge per Schiff wieder die Insel Hiddensee, aber auch Breege und Ralswiek erreichen können“, so Glawe weiter. Derzeit fährt ein Charterboot zwischen Vieregge und Breege. Von dort können die Gäste nach Hiddensee und Ralswiek mit einem anderen Boot weiterfahren.

Der Hafen ist zwischen dem Breetzer und Breeger Bodden gelegen und wird östlich und westlich durch ausgedehnte, naturbelassene Schilfgürtel und Flachwasserzonen begrenzt. Er wurde im Jahre 1929 nach den Entwürfen des Architekten Wiek errichtet und in den Jahren 1948 und 1970 erweitert. In den siebziger Jahren gewann er aufgrund des Baus eines Kasernenobjektes militärische Bedeutung.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtinvestition des Yachthafens von 1,2 Millionen Euro mit einem Zuschuss von rund 280.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). „Um im Wassertourismus weiter erfolgreich zu bleiben, müssen auch Qualität und Service verbessert sowie die Infrastruktur ausgebaut werden. Wir werden auch weiter innovative und attraktivitätssteigernde Projekte unterstützen“, so Glawe abschließend.

Pressemitteilung Nr. 144/12 – 04.08.2012 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

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